Wednesday, November 11. 2009
Überblick über neue Kraftwerkstypen
Wednesday, October 28. 2009
Was ist Photovoltaik?
Energie aus Sonnenlicht. Das klingt nahezu poetisch, hat aber mittlerweile nichts mehr mit Science-Fiction zu tun, sondern einen handfesten technologischen und finanziellen Hintergrund. Sonnenlicht ist kostenlos, seine Zufuhr durch nichts als das Klima begrenzt und seine Nutzung könnte umweltfreundlicher nicht sein. Selbst im trüben Deutschland ist die Energieausbeute aus Sonnenlicht höher als man denkt und das wirtschaftliche Ergebnis einer Photovoltaikanlage ist unter den derzeitigen rechtlichen Rahmenbedingungen besser als je zuvor. Aber was ist Photovoltaik und wie funktioniert diese Technologie?
Die Umwandlung von elektromagnetischer Strahlung in elektrische Elektrizität basiert auf dem photoelektrischen Effekt: Die Lichtstrahlen fallen auf eine metallische Oberfläche, in diesem Fall eine Solarzelle. Die Metallschicht sendet Elektronen, Strom fließt. Dabei wird die Strahlungsenergie in elektrischen Gleichstrom umgewandelt. Im Gegensatz dazu wird in -> Sonnenkollektoren Wasser oder auch Natrium verdampft. Der Dampf wird nachfolgend wie in einem konventionellen Dampfkraftwerk in elektrische Energie umgewandelt. Beide Verfahren können heutzutage sowohl in Kraftwerken als auch in kleinen, privaten Anlagen zum Einsatz kommen. Insbesondere für letztere ist die Technologie der ->Hybridkollektoren interessant, die beide Umwandlungsarten kombiniert.
Unter Photovoltaik oder Fotovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie. Die Sonne sendet ihr Licht in Form von elektromagnetischer Strahlung auf die Erde, die mit Hilfe von Solarzellen gesammelt und in Elektrizität umgewandelt wird. Das Wort „Photovoltaik“ setzt sich zusammen aus den griechischen Phos Wort für Licht und dem Namen des italienischen Allessandro Volta, dem Erfinder der Batterie.
Weitere Informationen zu dem Thema "Was ist Photovoltaik ?" finden Sie bei menergyo.de.
Was ist Photovoltaik? (Video)
Monday, October 26. 2009
Fremde Dächer
Angemietete Dachflächen zum Betrieb einer Photovoltaikanlage
Schauen Sie sich in ihrer Umgebung um und überlegen sie, welche Dach und Grundstücksflächen für den Betreib einer Photovoltaikanlage geeignet wären. Die Auswahlkriterien für einen geeigneten Standort finden sie hier. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich auf dem so gefunden Dach bereits eine Photovoltaikanlage befindet ist, trotz zunehmender Verbreitung der Technologie, ziemlich gering. Teilweise bieten Fachbetriebe zur Errichtung von Photovoltaikanlagen den zusätzlichen Service an, beim Finden einer geeigneten Fläche behilflich zu sein. Haben Sie eine geeignete Fläche gefunden, können sie mit dem Eigentümer der Immobilie einen Vertrag über die Nutzung der Fläche abschließen. Als Nutzungsentgelt kommt entweder ein fester Betrag in Betracht oder ein prozentualer Anteil am erwirtschafteten Ertrag.
Die energiewirtschaftlichen und finanziellen Vorteile einer Photovoltaikanlage stehen nicht nur Immobilieneigentümern offen. Denn wer mit dem Gedanken spielt, eine solche Anlage zu betreiben, sollte seine Planungen und vor allem seine Überlegungen zu einem geeigneten Standort nicht davon abhängig machen, ob sich ein solcher Standort im eigenen Portfolio befindet. Denn es gibt Alternativen.
Der Betreib einer Anlage auf einer Fremden Immobilie birgt jedoch auch Risiken, die bedacht werden müssen. Da die Anlage dann am meisten Ertrag abwirft, wenn ihr Betreib über zwanzig Jahre sichergestellt ist, sollte der Vertrag mit dem Immobilieneigentümer diese Nutzungsdauer absichern. Wichtig ist vor allem, den Vertrag gegen den Weiterverkauf der Immobilie abzusichern. Denn was passiert, wenn das Gebäude/das Grundstück verkauft wird, und der neue Eigentümer eigene Pläne für die genutzte Fläche hat? Zwar gilt auch hier der Grundsatz „Kauf bricht nicht Miete“, trotzdem stünde dem neuen Eigentümer der Weg der fristgerechten Kündigung offen. Gegen dieses Risiko kann man sich entweder im Vertrag oder durch Abschluss einer entsprechenden Versicherung absichern.
Außerdem gibt es Fonds, in denen sich mehre Interessenten zusammengeschlossen haben, um eine Photovoltaikanlage zu betreiben. Eine Beteiligung hieran minimiert natürlich die Kosten für den Einzelnen, aber auch den Ertrag.
Darüber hinaus sollte der Vertrag eine klare Regelung darüber treffen, wer für notwendige Reparaturen der Anlage aufkommen muss.
Weitere Informationen zu dem Thema Fremde Dächer finden Sie bei menergyo.de.
Wednesday, October 14. 2009
Montage von Solarzellen (Video)
Tuesday, October 6. 2009
Standort-Fragen
Kann ich auf mein Dach eine Photovoltaikanlage installieren? Und falls nicht, muss ich dann die Hoffnung auf eine eigene Solarstromanlage aufgeben?
Der erste Schritt bei der Planung Ihrer Solarstromanlage ist die Wahl eines geeigneten Standortes. Zwar eignen sicher mehr Standorte, als man gemeinhin annimmt, einige Vorraussetzungen müssen jedoch immer erfüllt sein.
Nicht die Größe der Dachfläche gibt den Ausschlag, ob auch Ihr Haus für die Montage einer Solaranlage geeignet ist. Viel wichtiger sind Neigung und Ausrichtung des Daches. Ein nach Süden ausgerichtetes Dach ist erforderlich und der Einfall der Sonnenstrahlen sollte nicht durch Hindernisse, wie etwa Bäume, beeinträchtigt werden. Günstig ist eine Dachflächenneigung zwischen 30 und 50 Grad. Ideal ist ein Neigungswinkel von 28 Grad. Bei einer solchen Ausrichtung kann der größte Ertrag erzielt werden. Eine Veränderung der Neigung hat einen Verlust von ca. fünf Prozent des Höchstertrages zur Folge. Besteht nicht die Möglichkeit, die Anlage auf dem Dach zu montieren, kann man immer noch auf die Fassade ausweichen. Nur muss man dabei mit einkalkulieren, dass der Ertrag in etwa ein Viertel niedriger liegt.
Auch wenn sie nicht Eigentümer einer Immobilie sind oder sich an Ihrem Gebäude partout kein geeigneter Standort finden lässt, müssen Sie sich nicht von der Idee einer Photovoltaikanlage verabschieden. Es besteht immer die Möglichkeit, eine fremde Dachfläche anzumieten.
Grundsätzlich muss die Anlage an die öffentlich Stromversorgung angeschlossen werden können. Das stellt natürlich bei Wohnhäusern kein Problem dar, kann jedoch dann Kopfzerbrechen bereiten, wenn der Standort etwas entlegener ist, z.B. eine weiter vom Hauptgebäude entfernte Scheune.
Die Planung sollte auch die Umgebung der zukünftigen Anlage berücksichtigen. So können z. B. Dachaufbauten wie Antennenmasten, Schornsteine oder Satellitenschüsseln dazu führen, dass Schatten auf die Module fällt, was zu einer Ertragseinbuße führt. Gleiches gilt für Schatten, die von Nachbargebäuden oder umstehenden Bäumen verursacht werden.
Weitere Informationen zu dem Thema Standort-Fragen finden Sie bei menergyo.de.
Friday, October 2. 2009
Montage
Montagearten
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Photovoltaikanlagen zu montieren. Für die Entscheidung zwischen den verschiedenen Methoden ist es ausschlaggebend, zu welchem Zweck die Anlage verwendet werden soll und welcher Platz zur Verfügung steht.
Größere Anlagen auf ebener Fläche, wie sein in Solarparks, Solarfabriken oder Solarkraftwerken verwendet werden, bezeichnet man als freistehende Anlagen. Der artige Anlagen werden entweder in der ertragreichsten Ausrichtung fest montiert oder mit beweglichen Modulen ausgestattet, deren Ausrichtung automatisch dem Verlauf der Sonne folgt, um somit eine optimal Ausbeute zu erzielen.
Inselanlagen kommen dort in Betracht, wo kein Anschluss an das öffentliche Stromnetz besteht. Hier geht es nicht um die Einspeisung ins Netz zu wirtschaftlichen Zwecken, sondern um die Stromversorgung vor Ort. Das kann z.B. auf Booten oder Campingplätzen sinnvoll sein. Hier ist zu unterscheiden, oder der erzeugte Strom direkt verwendet werden soll, oder zunächst mittels Akku gespeichert werden soll.
Am weitesten verbreitet ist die Aufdach-Montage. Mit Spezialbefestigungen wird die aus Modulen bestehende Anlage außen auf der Dachhaut befestigt. Es ist auch möglich, die Module in die Dachhaut einzubauen. Diese Integration führt jedoch mangels Lüftung zu einem geringeren Ertrag. An der Fassade befestigte Photovoltaikanlagen haben zwar durch den ungünstigen Neigungswinkel einen deutlich geringeren Ertrag. Wenn jedoch ohnehin eine Fassadenverkleidung geplant ist, sollte die Integration von Solarmodulen in die Verkleidung überlegt werden. Der Preis liegt mittlerweile kaum noch höher als für althergebrachte Verkleidungsmethoden. Sollten in einem Bauprojekt Lärmschutzwände erforderlich werden, sollte auch hier die Integration von Solarmodulen in Betracht gezogen werden.
Wir empfehlen, sich auch bei der Auswahl der Montageart von einem Fachbetrieb aus Ihrer Region beraten zu lassen.
Weitere Informationen zu dem Thema Montage finden Sie bei menergyo.de.


