Energie aus Sonnenlicht. Das klingt nahezu poetisch, hat aber mittlerweile nichts mehr mit Science-Fiction zu tun, sondern einen handfesten technologischen und finanziellen Hintergrund. Sonnenlicht ist kostenlos, seine Zufuhr durch nichts als das Klima begrenzt und seine Nutzung könnte umweltfreundlicher nicht sein. Selbst im trüben Deutschland ist die Energieausbeute aus Sonnenlicht höher als man denkt und das wirtschaftliche Ergebnis einer Photovoltaikanlage ist unter den derzeitigen rechtlichen Rahmenbedingungen besser als je zuvor. Aber was ist Photovoltaik und wie funktioniert diese Technologie?
Die Umwandlung von elektromagnetischer Strahlung in elektrische Elektrizität basiert auf dem photoelektrischen Effekt: Die Lichtstrahlen fallen auf eine metallische Oberfläche, in diesem Fall eine Solarzelle. Die Metallschicht sendet Elektronen, Strom fließt. Dabei wird die Strahlungsenergie in elektrischen Gleichstrom umgewandelt. Im Gegensatz dazu wird in -> Sonnenkollektoren Wasser oder auch Natrium verdampft. Der Dampf wird nachfolgend wie in einem konventionellen Dampfkraftwerk in elektrische Energie umgewandelt. Beide Verfahren können heutzutage sowohl in Kraftwerken als auch in kleinen, privaten Anlagen zum Einsatz kommen. Insbesondere für letztere ist die Technologie der ->Hybridkollektoren interessant, die beide Umwandlungsarten kombiniert.
Unter Photovoltaik oder Fotovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie. Die Sonne sendet ihr Licht in Form von elektromagnetischer Strahlung auf die Erde, die mit Hilfe von Solarzellen gesammelt und in Elektrizität umgewandelt wird. Das Wort „Photovoltaik“ setzt sich zusammen aus den griechischen Phos Wort für Licht und dem Namen des italienischen Allessandro Volta, dem Erfinder der Batterie.
Weitere Informationen zu dem Thema "Was ist Photovoltaik ?" finden Sie bei menergyo.de.


