Montagearten
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Photovoltaikanlagen zu montieren. Für die Entscheidung zwischen den verschiedenen Methoden ist es ausschlaggebend, zu welchem Zweck die Anlage verwendet werden soll und welcher Platz zur Verfügung steht.
Größere Anlagen auf ebener Fläche, wie sein in Solarparks, Solarfabriken oder Solarkraftwerken verwendet werden, bezeichnet man als freistehende Anlagen. Der artige Anlagen werden entweder in der ertragreichsten Ausrichtung fest montiert oder mit beweglichen Modulen ausgestattet, deren Ausrichtung automatisch dem Verlauf der Sonne folgt, um somit eine optimal Ausbeute zu erzielen.
Inselanlagen kommen dort in Betracht, wo kein Anschluss an das öffentliche Stromnetz besteht. Hier geht es nicht um die Einspeisung ins Netz zu wirtschaftlichen Zwecken, sondern um die Stromversorgung vor Ort. Das kann z.B. auf Booten oder Campingplätzen sinnvoll sein. Hier ist zu unterscheiden, oder der erzeugte Strom direkt verwendet werden soll, oder zunächst mittels Akku gespeichert werden soll.
Am weitesten verbreitet ist die Aufdach-Montage. Mit Spezialbefestigungen wird die aus Modulen bestehende Anlage außen auf der Dachhaut befestigt. Es ist auch möglich, die Module in die Dachhaut einzubauen. Diese Integration führt jedoch mangels Lüftung zu einem geringeren Ertrag. An der Fassade befestigte Photovoltaikanlagen haben zwar durch den ungünstigen Neigungswinkel einen deutlich geringeren Ertrag. Wenn jedoch ohnehin eine Fassadenverkleidung geplant ist, sollte die Integration von Solarmodulen in die Verkleidung überlegt werden. Der Preis liegt mittlerweile kaum noch höher als für althergebrachte Verkleidungsmethoden. Sollten in einem Bauprojekt Lärmschutzwände erforderlich werden, sollte auch hier die Integration von Solarmodulen in Betracht gezogen werden.
Wir empfehlen, sich auch bei der Auswahl der Montageart von einem Fachbetrieb aus Ihrer Region beraten zu lassen.
Weitere Informationen zu dem Thema Montage finden Sie bei menergyo.de.


